Reisen und Wandern

In entlegenen Gegenden oder am Strand sind leere Handy-, Kamera- oder e-Book-Akkus besonders ärgerlich, denn die nächste Steckdose ist unter Umständen weit entfernt. Wer außerdem mit seinem Handy oder einem GPS-Handgerät navigiert, ist auf einen ausreichenden Ladestand der Akkus angewiesen und braucht eine unabhängige Stromquelle. Deswegen werden Solarladegeräte und Powerbanks immer beliebter.

Die schnelle technische Entwicklung der vergangenen Jahre hat den Trend zum solaren Laden noch verstärkt: Während frühere Solarladegeräte eher schlecht als recht funktionierten, liefert die Wing6, unser Falt-Solarlader für die Hosentasche, bereits Ladeströme von rund 5 – 6W. Das entspricht einem herkömmlichen iPhone-Steckernetzteil oder rund 50% eines originalen Samsung Ladegeräts für das Galaxy S2 – S7 (Schnelladegerät).

Mit einer Powerbank oder dem patentierten PowerBooster der Sonnenrepublik sind hohe Ladeströme übrigens auch dann möglich, wenn die Sonne nicht oder nur schwach scheint.

Größe, Gewicht und Leistung

Beim Reisen und besonders beim Wandern kommt es auf kleine Packmasse und ein geringes Gewicht an. Deswegen sind leichte Faltlader besonders praktisch. Sie werden nur bei Gebrauch ausgeklappt und beanspruchen im Gepäck nur rund die Hälfte oder ein Drittel der nutzbaren Modulfläche.

Die Wing6 mit 1A Ausgangsleistung hat eine Größe von rund 10 x 15 x 3cm (gefaltet) und wiegt 195g. Damit wird ein Mobiltelefon bei voller Sonne so bequem geladen wie an einer Steckdose (2-4 Stunden).

Den doppelten Ladestrom von 2A, was in etwa einem iPad-Ladegerät oder einem Samsung-Schnelladegerät entspricht, liefert zum Beispiel die Wing12. Zusammengefaltet misst das Gerät nur 15 x 26 x 2,5cm bei 380g Gewicht.

Übrigens: ein herkömmlicher USB 2.0 Anschluss am PC liefert nur einen Ladestrom von maximal 0,5A, der neuere USB 3.0-Standard maximal 0,9A. Auch im Vergleich zum USB-Anschluss ist also bereits ein kleiner Solarlader wie die Wing6 leistungsstärker.

Materialauswahl

Unterwegs in den Bergen, am Strand oder in der Wüste sind Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit besonders wichtig. Deswegen bieten wir unsere Solarladegeräte in einer Cordura-Variante an, einem Nylon (Polyamid)-Gewebe, das besonders reißfest ist und zum Beispiel auch für Motorradkleidung eingesetzt wird.

Wem ein natürliches Material lieber ist, kann aber auch zu den Varianten aus portugiesischem Naturkork greifen. Sie sind nicht ganz so widerstandsfähig wie Cordura, meistern aber ebenfalls die häufigsten Belastungen, die unterwegs auftreten können. Dafür sieht das natürliche Material besonders gut aus, ist umweltfreundlich und überzeugt auch haptisch. Übrigens: Wir sind derzeit der einzige Anbieter, der Solarladegeräte mit Außenflächen aus Naturkork herstellt.

Bei beiden Varianten kommen eingearbeitete Glasfaserverstärkungen zum Einsatz, um die Stabilität zu erhöhen.

Aber nicht nur das Außenmaterial ist wichtig: Die Folie auf der Solarzellenseite muss diese einerseits schützen und andererseits möglichst viel Sonnenlicht durchlassen. Deswegen besitzen unsere Wing6 und Wing12-Solarlader eine besonders strukturierte Schutzschicht aus Fluorpolymer, die extrem widerstandsfähig und langlebig ist und dennoch die Leistung der Geräte nicht beeinträchtigt. Andere Anbieter verwenden hier meist das sehr viel billigere PET, das bei regelmäßigem Gebrauch nach wenigen Jahren vergilbt.

Powerbank und PowerBooster für zuverlässige Ladeströme

Ein Solarlader und eine Powerbank (also ein kleiner Li-Ionen Speicher) sind die ideale Kombination für unterwegs. Die Powerbank wird einfach immer dann solar geladen, wenn das USB-Endgerät bereits voll ist oder nicht direkt mit konstant hohem Solarstrom geladen werden kann. Sie dient dann auch nachts oder bei geringer Sonneneinstrahlung als Energiespender. Dabei hat sie noch einen weiteren Vorteil:

Viele Handys, Tablets und andere Geräte benötigen einen Mindest-Ladestrom. Beim iPhone beträgt er zum Beispiel ca. 400mA, beim iPad ca. 800mA. Das hat beim herkömmlichen solaren Laden zur Folge, dass bei schwächerer Sonnenstrahlung nicht nur weniger, sondern manchmal auch gar nicht mehr geladen wird. Und das, obwohl das Solarladegerät eigentlich ausreichend Energie liefert. Eine Powerbank kann diese Energie zwischenspeichern und so für einen höheren Ladestrom sorgen, wenn er tatsächlich benötigt wird.

Noch weiter geht der patentierte Sonnenrepublik PowerBooster: Seine Elektronik erhöht den Ladestrom des Solarladegeräts auf bis zu 1,5A und sorgt so für eine stabile und verlustarme Ladung von USB-Endgeräten.

Eine andere, weniger sinnvolle Möglichkeit zum Umgang mit dem Mindest-Ladestromproblem ist übrigens bei manchen Billig-Solarladern zu finden und wird häufig mit Begriffen wie „Smart Power Chip“ o.ä. beschrieben: Hier werden lediglich die Stromanteile unterhalb 400mA Leistung komplett abgetrennt, es findet also kein Stromfluss mehr statt, obwohl dadurch beachtliche Energiemengen verloren gehen.

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