Bei diffusem Tageslicht (Wolkenhimmel oder abgeschattete Bereiche) und in Indoor-Bereichen mit künstlichem Licht sind die Einstrahlwerte dramatisch geringer, wie aus der folgenden Tabelle zu typischen Einstrahlbereichen ersichtlich ist. Dies steht im Gegensatz zu dem logarithmischen Lichtempfinden des Menschen. Dennoch kann man Solarzellen auch unter diesen Bedingungen einsetzen – die damit betriebenen Geräte benötigen entsprechend geringen Strom. Ein Merkmal unserer Hocheffizienz-Solarzellen ist übrigens ihr gutes Schwachlichtverhalten, weshalb man unsere Kleinmodule auch sehr gut für Innenraum-Sensorik und anderen Energy Harvesting Anwendungen einsetzen kann.
Kernstück unserer Produkte und Systeme sind Solarmodule, in denen wir Rückseitenkontakt-Solarzellen mit 22-24% Wirkungsgrad einbauen. Diese Zellen aus monokristalline Silizium sind weltweit Spitzenreiter in Sachen Wirkungsrad und werden in einem deutlich aufwendigeren Verfahren hergestellt als Standard-Solarzellen mit typisch 15 – 19% Wirkungsgrad. Sie sind daher auch deutlich teurer, weisen aber auch andere Vorteile auf wie z.B. gutes Schwachlichtverhalten, keine Degradation (kein Wirkungsgradverlust), auch nach 20 Jahren Sonneneinstrahlung, keinen Abschattungseffekt, durchgehend kontaktfreie dunkelblaue Oberfläche etc.
Diese Solarzellen betten wir in spezielle von uns entwickelte Materialsysteme aus rückseitiger Glasfaser-Verstärkung, frontseitiger Polymer-Verkapselung und zuverlässiger Kontaktierung ein. Die so entstehenden Solarmodule sind ultraleicht, semiflexibel und dennoch mechanisch und klimatisch hochbelastbar. Sie haben außerdem eine schmutzabweisende Oberfläche und sind auch bei langjährigem Außeneinsatz fast degradationsfrei.